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Dieser Artikel konzentriert sich auf die Stigmatisierung von ostasiatischen Studierenden an westlichen Universitäten. Dies ist notwendig, da ostasiatische Studierende in der bestehenden Literatur über Rassismus in der westlichen Akademia oft übersehen werden. Es wird argumentiert, dass ostasiatische Studierende häufig als unerwünschte Studierende pauschalisiert werden, was mit weit verbreiteten Vorurteilen über ostasiatische Menschen in Resonanz steht. Um dies zu veranschaulichen, werden akademische Veröffentlichungen über ostasiatische Studierende kritisiert. Dies beinhaltet die Identifizierung, Analyse und Dekonstruktion der Stereotypen von ostasiatischen Studierenden, die sie unfreiwillig als homogen, unzureichend und defizitär totalisieren. Genauer gesagt wird argumentiert, dass ostasiatische Studierende oft unfair dargestellt werden als: a) mangelnde kritische Denkfähigkeiten; b) neigen zu Plagiaten; und c) schädigend für das Lernumfeld. Dieser Artikel führt den Begriff „der Mythos der akademischen Toleranz“ ein und fordert Akademiker und Universitäten auf, aktiv gegen die Stigmatisierung von ostasiatischen Studierenden vorzugehen.
Leon Moosavi (Di.) hat diese Frage untersucht.