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Traumatische Hirnverletzung (TBI) ist eine wichtige Ursache für langfristige Behinderungen bei jungen Erwachsenen. Eine evidenzbasierte Behandlung für die Erholung von TBI, insbesondere in der chronischen Phase, ist bisher nicht verfügbar. Mithilfe eines Mausmodells für schwere TBI zeigen wir, dass die neurorestaurative Wirksamkeit wiederholter Behandlungen mit Stem Cell Factor (SCF) und Granulozyten-Kolonie-stimulierendem Faktor (G-CSF) (SCF + G-CSF) in der chronischen Phase der einzeltherapeutischen Behandlung mit SCF + G-CSF überlegen ist. Die bei 3 Monaten nach TBI begonnene SCF + G-CSF-Behandlung fördert das Sprießen des kontralateralen corticospinalen Trakts in die denervierte Seite des zervikalen Rückenmarks und stellt die durch TBI verursachten übermäßigen Synapsen im Hippocampus durch die Verbesserung der mikroglialen Funktion der synaptischen Eliminierung wieder ins Gleichgewicht. Diese neurorestaurativen Veränderungen sind mit SCF + G-CSF-verbesserten somatosensorischen-motorischen Funktionen und räumlichem Lernen verbunden. In der chronischen Phase von TBI wird die durch schweres TBI verursachte mikrogliale Degeneration im Kortex und Hippocampus durch die SCF + G-CSF-Behandlung gemildert. Diese Ergebnisse zeigen das therapeutische Potenzial und den möglichen Mechanismus der SCF + G-CSF-Behandlung bei der Gehirnreparatur während der chronischen Phase von schwerem TBI.
Qiu et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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