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Diese Studie untersuchte die Beziehung zwischen kognitiven Mechanismen, die von Menschen angewendet werden, um schädliche Handlungen zu rationalisieren und zu rechtfertigen, und dem Engagement in traditioneller Peer- und Cyberaggression unter Schülern. Wir untersuchten den Beitrag der moralischen Entkopplung (MD), der feindlichen Attributionsverzerrung und der Ergebniserwartungen und erkundeten weiter den individuellen Beitrag jedes MD-Mechanismus. Unser Ziel war es, gemeinsame und einzigartige kognitive Faktoren der beiden Aggressionsformen zu identifizieren. Drei hundertneununddreißig Schüler der Sekundarstufe beantworteten Selbstauskunftsfragen, die MD, feindliche Attributionsverzerrung, Ergebniserwartungen sowie ihre Rollen und Beteiligung an traditioneller und Cyberaggression bewerteten. Wir fanden heraus, dass der MD-Gesamtwert positiv mit beiden Formen der peergerichteten Aggression in Zusammenhang stand. Darüber hinaus war traditionelle Peer-Aggression positiv mit der moralischen Rechtfertigung der Kinder, euphemistischer Sprache, Verschiebung von Verantwortung und Ergebniserwartungen sowie negativ mit der feindlichen Attributionsverzerrung assoziiert. Moralische Rechtfertigung stand ebenfalls positiv in Beziehung zur Cyberaggression. Cyberaggression und Cybervictimisierung waren jeweils mit hohen Niveaus traditioneller Peer-Aggression und -Victimisierung assoziiert. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass MD ein gemeinsames Merkmal sowohl der traditionellen als auch der Cyber-Peer-Aggression ist, aber es scheint, dass traditionelle Aggressionsformen ein höheres Maß an Rationalisierung oder Rechtfertigung erfordern. Darüber hinaus legen die Daten nahe, dass die Erwartung positiver Ergebnisse aus schädlichem Verhalten das Engagement in traditioneller Peer-Aggression erleichtert. Der differenzielle Beitrag spezifischer kognitiver Mechanismen weist auf die Notwendigkeit zukünftiger Forschung hin, um die aktuellen Ergebnisse näher zu beleuchten, um die Theorie voranzubringen und bestehende sowie zukünftige Schulinterventionen zur Bekämpfung von Aggression und Mobbing zu informieren.
Pornari et al. (Do,) untersuchten diese Frage.