Key points are not available for this paper at this time.
Der Musculus temporalis (TM) weist eine erhebliche morphologische Variabilität auf, die direkte Auswirkungen auf die chirurgische Planung und die Bildinterpretation hat. Basierend auf Kadaverserien und Bildgebungskohorten synthetisieren wir kritisch konvergente Befunde zur geschichteten Architektur, zur Konfiguration der distalen Sehne und zu retromolaren Erweiterungen und heben Diskrepanzen hervor, die größtenteils auf die Auswahl von Ebenen/Sequenzen und die Abhängigkeit vom Bediener in der Magnetresonanztomographie und Ultraschall zurückzuführen sind. Wir schlagen eine Klassifikation mit vier Typen und operationellen Kriterien basierend auf der fasciculären Architektur, dem Muster der terminalen Sehne und zusätzlichen Schlaufen vor, einschließlich der Beziehungen zur tiefen temporalen Faszie und der Kapsel des Kiefergelenks. Dieses Schema sollte als pragmatischer, hypothesengenerierender Rahmen angesehen werden, der aus heterogenen beschreibenden Datensätzen abgeleitet ist, anstatt als statistisch validierte Taxonomie. Wo verfügbar, haben wir die berichteten Häufigkeiten der Typen II-IV über Kadaver- und Bildgebungskohorten mithilfe einer studienbasierten Evidenzkarte zusammengefasst. Darüber hinaus übersetzen wir typenspezifische Anatomie in Entscheidungsunterstützung für die Entnahme von Lappen und das Längen von Myoplastiken des Temporalis, die Planung von Osteotomien/Coronoidektomien, die gezielte Behandlung von Kiefergelenksstörungen (z.B. Botulinumtoxin, trockenes Needling) und die Konturierung der Strahlentherapie. Das Erkennen der Variabilität des Temporalis kann die diagnostische Genauigkeit verbessern, die operative Strategie optimieren und Komplikationen reduzieren, während es die Notwendigkeit harmonisierter Definitionen und prospektiver Validierung unterstreicht.
Okoń et al. (2026) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: