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HINTERGRUND UND ZIEL: Transkranielle Doppler-(TCD) und Carotis-Duplex-(CD) bieten eine schnelle und sichere Screening-Methode für Schlaganfallpatienten, sind jedoch stark vom Bediener abhängig. Wir untersuchten die Machbarkeit von telemedizinisch (TM) geführtem TCD/CD, das von einem unerfahrenen Gesundheitsdienstleister in der Ultraschallanwendung durchgeführt wurde. METHODEN: Duale Bildschirme übertrugen in Echtzeit TCD/CD-Bilder und -Geräusche an einen Neurosonographen. Die TM TCD/CD-Eigenschaften wurden mit einer persönlichen (IP) Untersuchung verglichen, die unabhängig am selben Patienten durchgeführt wurde. Wir verglichen die Carotis-Stenose, Thrombolyse in der Hirnischämie (TIBI) Flussgrade und die benötigte Zeit für die Tests. ERGEBNISSE: Wir untersuchten 8 Probanden mit einem Medianalter von 51 (Altersspanne 31 bis 63). IP und TM untersuchten erfolgreich 100% der inneren Carotis und mittleren Hirnarterien, 50% gegenüber 44% der vorderen Hirnarterie und 100% gegenüber 88% der basilaren Arterien. Die mediane Zeit in Minuten betrug für IP gegenüber TM 15 (Spanne 10 bis 35) und 30 (15 bis 50) für CD (P=0.07) sowie 18 (15 bis 30) und 45 (30 bis 55) für TCD (P=0.002). TM identifizierte korrekt alle normalen CD/TCD-Untersuchungen bei 7 Probanden. Bei 1 Patienten identifizierte TM eine Carotisokklusion, las jedoch die TIBI-Flussgrade in beiden mittleren Hirnarterien falsch. FAZIT: Unsere Pilotstudie zeigte die Machbarkeit von TCD/CD durch einen unerfahrenen Gesundheitsdienstleister, der von einem Sonographen über TM geleitet wurde. Die Tests wurden in Zeiten abgeschlossen, die mit denen in einem ambulanten Setting in einem Gefäßlabor vergleichbar sind.
Mikulík et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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