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Das vergangene Jahrzehnt hat eine neue Form des Aktivismus hervorgebracht, die zunehmend durch ihre Abhängigkeit von Internetstrategien, sozialen Netzwerkstrukturen und partizipativen Praktiken definiert wird. Internetstrategien, die von vielen zeitgenössischen Aktivisten eingesetzt werden, umfassen Websites, Mailinglisten und hyperverlinkte Netzwerke, die zum Austausch von Informationen, zur Mobilisierung sowohl alter als auch neuer Wählerschaften und zur Koordinierung kollektiver Aktionen genutzt werden. Netzwerke von Organisationen und Individuen bilden sich sowohl online als auch offline, und die Entscheidungsfindung innerhalb dieser Gruppen erfolgt oft im Konsens. Vielleicht charakterisiert dieser Aktivismus am besten sein Fehlen von Hierarchie, verkörpert durch demokratische Kommunikation, sowohl innerhalb als auch zwischen vernetzten Organisationen. Dieser Artikel konzentriert sich auf Indymedia, ein bedeutendes institutionelles Beispiel für die oben genannten Indikatoren für internetbasierte Aktivismus, Netzwerkbildung und partizipative Politik. Konkret werden Fragen zur Nachhaltigkeit und politischen Effizienz in radikaldemokratischen Aktivistennetzwerken behandelt, die zunehmend durch Internettechnologien ermöglicht werden.
Victor Pickard (Do,) hat diese Frage untersucht.
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