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ZUSAMMENFASSUNG Manuskriptart: Empirische Forschung Frage/Problem: Effektive Unternehmensführung erfordert genaue und zuverlässige Finanzinformationen. Historisch gesehen hat jede Nation ihre eigenen Finanzstandards entwickelt und verfolgt; jedoch, da die Finanzmärkte sich zu einem globalen Markt konsolidieren, besteht die Notwendigkeit für einen gemeinsamen Satz von Finanzstandards. Infolgedessen gibt es eine Bewegung hin zur Harmonisierung der internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) in der globalen Wirtschaft. Während es erhebliche Forschungen zu den Auswirkungen der IFRS-Annahme gegeben hat, gab es relativ wenig systematische Studien zu den Vorgängern der IFRS-Annahme. Folglich zielt diese Studie darauf ab zu verstehen, warum einige Volkswirtschaften IFRS-Standards schnell übernommen haben, während andere IFRS nur teilweise akzeptieren und wieder andere weiterhin widerstehen. Forschungsergebnisse/Resultate: Nach Kontrolle der Marktkapitalisierung und des BIP-Wachstums stellen wir fest, dass ausländische Hilfe, Importdurchdringung und erreichte Bildungsniveaus innerhalb einer nationalen Wirtschaft Prädiktoren für den Grad sind, in dem IFRS-Standards in 132 Entwicklungs-, Übergangs- und Entwicklungsländern angenommen werden. Theoretische/Akademische Implikationen: Wir fanden heraus, dass alle drei Formen von isomorphen Druck (d.h. coercive, mimetic und normative) Prädiktoren für die IFRS-Annahme sind. Folglich wurde die institutionelle Theorie mit ihrem Schwerpunkt auf legitimitätsstrebenden sozialen Akteuren durch unsere Daten relativ gut unterstützt. Dies weist darauf hin, dass der IFRS-Annahmeprozess stärker durch sozialen Legitimationsdruck als durch wirtschaftliche Logik angetrieben wird. Praktische/Politische Implikationen: Für die politischen Entscheidungsträger deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass der institutionelle Druck innerhalb einer Wirtschaft die Haupttreiber der IFRS-Annahme sind. Folglich sollten politische Entscheidungsträger versuchen, den institutionellen Druck zu beeinflussen, der die Annahme von IFRS behindert und/oder fördert. Für Führungskräfte multinationaler Unternehmen liefern unsere Ergebnisse Einblicke, die helfen können, die zukünftige IFRS-Annahme in den Volkswirtschaften, in denen ihre ausländischen Tochtergesellschaften tätig sind, zu erklären und vorherzusagen. Diese Fähigkeit könnte nützlich sein, um Wettbewerbsvorteile für ausländische Tochtergesellschaften zu schaffen, die die IFRS-Annahme abgelehnt haben, oder um Wettbewerbsnachteile für ausländische Tochtergesellschaften zu vermeiden, die nicht mit IFRS-Standards vertraut sind.
Judge et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
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