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Variable r‐Losigkeit im New Orleans Englisch ist ein bemerkenswertes linguistisches Merkmal, das mit der lokalen ortsbezogenen Identität verbunden ist. In dieser Studie untersuche ich die Raten der r‐Losigkeit nach dem Hurrikan Katrina, der zu einer großangelegten Verdrängung in der Region führte. Die Teilnehmer stammen aus dem linguistisch konservativen Vorort Chalmette, wo r‐Losigkeit robuster ist als im eigentlichen New Orleans. Die Verbindungen der Teilnehmer zu Chalmette wurden auf zwei Arten gemessen: (1) Status des Aufenthaltsorts nach Katrina, d.h. ob die Teilnehmer nach dem Sturm zurückgekehrt sind oder umgezogen sind; (2) Ortsorientierung, erfasst über eine ethnografisch informierte, multifacettierte Messung der Haltung und Exposition gegenüber Orten außerhalb von Chalmette. Die Analyse zeigte, dass die Ortsorientierung die Raten der r‐Losigkeit besser vorhersagt als der Status des Aufenthaltsorts nach Katrina. Ich argumentiere, dass die ausgeprägte Qualität der r‐Losigkeit sie für identitätsgesteuerte Nutzung verfügbar macht, um eine Verbindung zu Chalmette auszudrücken. Diese Studie demonstriert einen Weg, um die sprachlichen Implikationen der sich ändernden Loyalitäten von Individuen zu den Orten, an denen sie leben oder lebten, zu berücksichtigen.
Katie Carmichael (Mi.) hat diese Frage untersucht.