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Exosome, die von dendritischen Zellen oder Tumorzellen stammen, sind eine Population von nanometergroßen Membranvesikeln, die spezifische antitumorale Immunität induzieren können. Bei der Untersuchung der Auswirkungen von Hyperthermie auf die antitumorale Immunantwort fanden wir heraus, dass Exosome, die aus hitzestressierten Tumorzellen (HS-TEX) stammen, dendritische Zellen (DC) und T-Zellen potenter chemoattrahieren und aktivieren konnten als konventionelle tumorabgeleitete Exosome. Wir zeigen, dass HS-TEX Chemokine enthalten, wie CCL2, CCL3, CCL4, CCL5 und CCL20, und dass die chemokin-haltigen HS-TEX funktionell kompetent sind, CD11c(+) DC und CD4(+)/CD8(+) T-Zellen sowohl in vitro als auch in vivo chemoattrahierend zu wirken. Darüber hinaus konnte die Produktion von chemokin-haltigen HS-TEX durch einen ATP-Inhibitor, einen Calciumbiochemiker und einen Cholesterin-Scavenger gehemmt werden, was darauf hinweist, dass die Mobilisierung von Chemokinen in Exosome ATP- und calciumabhängig und über einen lipidraftabhängigen Weg erfolgt. Wir fanden konsequent heraus, dass die intrazellulären Chemokine nach Hitzestress in Lipidrafts angereichert werden konnten. Dementsprechend konnte die intratumorale Injektion von HS-TEX spezifische antitumorale Immunantworten effizienter induzieren als tumorabgeleitete Exosome, wodurch das Tumorwachstum gehemmt und die Überlebenszeit tumortragender Mäuse signifikant verlängert wurde. Daher zeigen unsere Ergebnisse, dass Exosome, die von HS-TEX stammen, eine Art effizientes Tumorvakzin darstellen und DC und T-Zellen chemoattrahieren und aktivieren können, was eine potentere antitumorale Immunantwort induziert. Die Freisetzung von Chemokinen über Exosome über einen lipidraftabhängigen Weg könnte eine neue Methode der Chemokin-Exozytose sein.
Chen et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.
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