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Die klonale Eliminierung von autoreaktiven T-Zellen im Thymus ist nicht der einzige Mechanismus zur Induktion von Toleranz gegenüber Selbstantigenen, da die partielle Depletion peripherer CD4(+) T-Zellen aus neonatalen und erwachsenen Tieren zur Entwicklung organ-spezifischer Autoimmunität führt. Die Rekonstitution dieser immundefizienten Tiere mit Populationen regulatorischer CD4(+) T-Zellen verhindert die Entwicklung von Autoimmunität. Die Linie der regulatorischen CD4(+) T-Zellen entsteht im Thymus und kann von Effektor-Zellen durch die Expression einzigartiger Membranantigene unterschieden werden. Die Zielantigene für diese Suppressorpopulationen und ihre Wirkmechanismen sind nach wie vor unzureichend definiert. Die Depletion regulatorischer T-Zellen kann nützlich sein, um Immunität gegen schwache Antigene, wie tumor-spezifische Antigene, zu induzieren. Im Gegenteil kann die Verbesserung der Funktion regulatorischer T-Zellen ein nützlicher Zusatz zur Therapie von Autoimmunerkrankungen und zur Prävention der Abstoßung von Transplantaten sein.
Ethan M. Shevach (Sat,) untersuchte diese Frage.