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Der Artikel präsentiert eine longitudinale und vergleichende quantitative Inhaltsanalyse der Paywall-Strategien von drei norwegischen Online-Zeitungen. Der Artikel analysiert die offenen und geschlossenen Inhaltsprofile von Aftenposten, Bergens Tidende und Stavanger Aftenblad vor und nach der Errichtung der Paywalls sowie den hinter der Paywall verborgenen Inhalten im Vergleich zu den kostenlos öffentlich zugänglichen Inhalten, indem eine Woche Daten von jeder Zeitung aus den Jahren 2012, 2013 und 2014 (N = 4018) verglichen werden. Die Analyse vergleicht zwei Modelle für digitale Abonnements – das metered Model und das Premium Model. Die Forschung wird als monetarisierungsrelevante Frage operationalisiert: Für welche Art von Inhalten verlangen Online-Zeitungen Gebühren, und welche Art von Inhalten bleibt kostenlos? Wie die Analyse zeigt, sind die Antworten auf diese Fragen nicht nur mit onlinebezogenen Vorstellungen von Nachrichtenwerten verknüpft, sondern auch eng mit der Marktposition der Zeitung als Ganzes verbunden. Die Ergebnisse zeigen, dass das Premium Model hauptsächlich Inhalte mit lokaler Zugehörigkeit für Abonnenten reserviert, während Nachrichtenübertragungen, syndizierte Inhalte und aktuelle Nachrichten für Nicht-Abonnenten offen bleiben. Insofern generiert offener Online-Nachrichteninhalt hohen Traffic, während Paywall-Inhalte die wertvollsten und ressourcenintensivsten journalistischen Produktionen der Redaktion schützen.
Helle Sjøvaag (Di,) untersuchte diese Frage.