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Die Ergebnisse einer Studie zur Untersuchung der Permafrostverbreitung und Gletscherströme in den Berner Alpen (Westschweiz) werden präsentiert. Zwei verschiedene Methoden wurden angewendet. Zuerst wurde ein Computermodell (PERM) entwickelt, das es ermöglicht, die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von alpine Permafrost mit Hilfe eines digitalen Geländemodells anhand von Faustregeln in Bezug auf Höhe, Exposition, Hangneigung und Art der Bodenbedeckung zu berechnen und zu kartieren. Zweitens wurde ein Inventar von 80 Gletscherströmen basierend auf den Ergebnissen der Auswertung von Luftaufnahmen und Feldarbeiten erstellt. Aktive und inaktive Gletscherströme wurden als Indikatoren verwendet, um die mit PERM berechnete Permafrostverbreitung zu verifizieren. Die Übereinstimmung der Gletscherströme mit der simulierten Permafrostverbreitung stellte sich als sehr gut heraus, was die Ergebnisse der Permafrostmodellierung zu bestätigen scheint. Allerdings ist die Anzahl der Gletscherströme — wahrscheinlich aus klimatischen Gründen — zu gering, um eine strenge statistische Verifizierung der mit PERM produzierten Permafrostkarte zu ermöglichen. Die Auswertung der Felddaten legt nahe, dass die untere Grenze des diskontinuierlichen Permafrosts in den Berner Alpen wahrscheinlich etwas tiefer reicht als in den kontinentaleren Zentralalpen.
Markus Imhof (Sun,) hat diese Frage untersucht.