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HINTERGRUND: Um die geografische Variation in der bevölkerungsbasierten Rate von Carotisarterien-Stentimplantationen (CAS) und Carotisendarterektomien (CEA) bei Medicare-Begünstigten zu beschreiben. METHODEN UND ERGEBNISSE: Medicare-Abrechnungen und Einschreibedaten wurden genutzt, um alters-, geschlechts- und ethnisch angepasste Raten von CAS und CEA für Medicare-Begünstigte in jeweils 306 Krankenhaus-Überweisungsregionen zwischen 1998 und 2007 zu berechnen. Die Verfahren wurden unter Verwendung einer Kombination von Current Procedural Terminology-Codes sowie diagnostischen und prozeduralen ICD-9-Codes identifiziert. Insgesamt ist die Rate der carotiden Revaskularisation in den letzten zehn Jahren leicht gefallen (3,8 Verfahren pro 1000 im Jahr 1998, 3,1 Verfahren pro 1000 im Jahr 2007; P<0.0001). Die Rates stiegen vierfach zwischen 1998 und 2007 und wuchsen von 0,1 auf 0,6 CAS-Verfahren pro 1000 Begünstigten (P<0.0001). Darüber hinaus verbreitete sich CAS in den letzten zehn Jahren schnell im ganzen Land. Im Jahr 1998 hatten 66 % der Krankenhaus-Überweisungsregionen ein Krankenhaus, das CAS durchführte; jedoch führten bis 2007 nahezu alle (95 %) Krankenhaus-Überweisungsregionen CAS durch (P<0.0001). Schließlich schien in Regionen mit den höchsten Nutzungsraten von CAS, dass CAS als Ersatz für CEA durchgeführt wurde. Es gab wenig Beweise dafür, dass CAS zusätzlich zu CEA durchgeführt wurde, da keine Korrelation zwischen den regionalen Raten von CAS und CEA bestand (r=0,06). FOLGERUNGEN: Obwohl CEA im Jahr 2007 weniger häufig verwendet wurde als 1998, ist die Verwendung von CAS signifikant gewachsen. Während die regionale Variation in der Verwendung von CEA relativ konstant blieb, hat die regionale Variation in der Verwendung von CAS zugenommen. Angesichts dieser Änderungen in den Behandlungsmustern ist eine gründliche Überprüfung der Wirksamkeit und Kosten-Effektivität von CAS erforderlich.
Goodney et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
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