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Die vorliegende Studie hat die Möglichkeit untersucht, dass die positionsabhängige Verteilung von Fettsäuren in der Nahrungstriglyceriden (TAG) die postprandiale Reaktion auf eine flüssige Mahlzeit bei Erwachsenen beeinflusst. Die postprandialen Reaktionen auf TAG, nicht veresterte Fettsäuren (NEFA), Ketone, Glukose, Insulin und das gastrische Inhibitorpeptid (GIP) wurden bei sechzehn normalen erwachsenen männlichen Probanden über einen Zeitraum von 6 Stunden nach dem Verzehr von Testmahlzeiten, die nahrungstechnische TAG enthielten, in denen Palmitinsäure überwiegend an den Positionen sn-1 (Kontrolle) oder sn-2 (Betapol) war, überwacht. Plasma-Gesamt-TAG, Chylomikron-reiche TAG und Chylomikron-arme TAG Konzentrationen waren als Reaktion auf die beiden Testmahlzeiten identisch. Der maximale Anstieg (Mittelwert (SD)) der Chylomikron-TAG betrug 0,85 (0,46) mmol/l nach der Kontrollmahlzeit und 0,85 (0,42) mmol/l nach der Betapol-Mahlzeit. Plasma-Glukose-, Insulin-, GIP-, NEFA- und Ketonkonzentrationen waren ebenfalls nach beiden Mahlzeiten sehr ähnlich. Es wird festgestellt, dass nahrhafte TAG, die gesättigte Fettsäuren an der sn-2-Position enthalten, im Plasma auf einem ähnlichen Niveau und über einen ähnlichen Zeitraum erscheinen wie TAG, in denen gesättigte Fettsäuren überwiegend an den Positionen sn-1 oder sn-3 lokalisiert sind. Die in dieser Studie berichteten Ergebnisse zeigen, dass die positionsabhängige Verteilung von Fettsäuren in nahrhaften TAG kein wichtiger Faktor für die postprandiale Lipaemie bei erwachsenen männlichen Probanden ist, schließen jedoch nicht aus, dass unterschiedliche Reaktionen auftreten können, wenn diese nahrhaften TAG langfristig gegeben werden.
Zampelas et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.