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Abstract Hintergrund Digitale Gewalt hat sich als bedeutende Erweiterung der geschlechtsspezifischen Gewalt in akademischen Kontexten herausgestellt, in denen technologische Werkzeuge neuartige Formen von Belästigung, Überwachung und Online-Ausbeutung ermöglichen. Frauen in Bildungseinrichtungen, insbesondere innerhalb medizinischer Fakultäten, sehen sich aufgrund struktureller Hierarchien, öffentlicher digitaler Sichtbarkeit und anhaltender Geschlechterungleichheiten einer erhöhten Verwundbarkeit gegenüber. Trotz der globalen Anerkennung dieses Problems bleiben die Beweise aus einkommensschwächeren und mittleren Ländern begrenzt. Ziel dieser Studie war es, die Prävalenz, Korrelate und institutionellen Determinanten digitaler Gewalt unter weiblichen Mitgliedern der Medizinischen Fakultät der Universität Alexandria zu bestimmen und gleichzeitig ihr Bewusstsein für digitale Sicherheit, ihre Wahrnehmungen von Cyber-Ethischen und Hindernisse bei der Meldung solcher Vorfälle zu bewerten. Methoden Eine Querschnittsbeschreibung wurde von April bis Juni 2025 unter 420 weiblichen Teilnehmerinnen durchgeführt, darunter Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Fakultätsmitglieder. Ein strukturiertes, vorab getestetes, selbstverwaltetes Fragebogen maß Erfahrungen mit digitaler Gewalt, Bewusstsein für digitale Sicherheit (DSA), Wahrnehmung der Cyber-Ethischen (CEP), Wissen zur Meldung (RK), Barrieren (BTR), Förderfaktoren für die Meldung (FTR), Hilfe-Suchpräferenzen, Schulungsbedarf und institutionelles Klima. Die Daten wurden mit SPSS v26 mittels beschreibender Statistik, Korrelationen, ANOVA und multivariater logistischer Regression analysiert. Offene Antworten wurden thematisch analysiert, um die quantitativen Ergebnisse zu ergänzen. Ergebnisse Insgesamt berichteten 40% der Teilnehmerinnen von Erfahrungen mit digitaler Gewalt, hauptsächlich in Form von Online-Belästigung (22,6%), Hassrede (17,1%) und Cyberstalking (14,8%). Die häufigsten Folgen umfassten psychische Belastungen (66,7%) und beeinträchtigte akademische oder berufliche Leistungen (42,3%). Höhere DSA-, CEP-, RK- und FTR-Werte waren mit geringeren Wahrscheinlichkeiten für digitale Gewalt verbunden, während wahrgenommene höhere Barrieren (BTR) das Risiko signifikant erhöhten (Adjustiertes OR = 1,60; p 5 h/Tag) erhöhten die Verwundbarkeit, während vorherige Schulungen zur digitalen Sicherheit schützend wirkten. Fazit Digitale Gewalt stellt eine wachsende Bedrohung für weibliche Akademikerinnen und Studierende in der medizinischen Ausbildung dar. Um diesem Problem zu begegnen, sind stärkere institutionelle Unterstützungssysteme, erweiterte Schulungen zur digitalen Sicherheit und die Einrichtung vertraulicher, anonymer Meldemechanismen erforderlich.
Aida Mohamed (Mi,) hat diese Frage untersucht.