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Das Management indigener Bewässerungssysteme hat sowohl bei sozialwissenschaftlichen Forschern als auch bei Entwicklungsagenten, die versuchen, diese zu verändern oder darin ein Modell für die Organisation neu entwickelter Bewässerungsschemata zu finden, zunehmend an Aufmerksamkeit gewonnen. Dieser Artikel erörtert, wie Wasser innerhalb eines solchen Bewässerungssystems, der Hangfurrow-Bewässerung der Marakwet-Abhange in Kenia, zugeteilt wird. Er beschreibt die ‚formalen Regeln‘ der Wassernutzungsrechte und legt dabei besonderen Wert auf die Geschlechterfrage im Hinblick auf die Wassernutzungsrechte. Anschließend werden die ‚arbeitsrelevanten Regeln‘ zur Wasserverschaffung besprochen, die verschiedene informelle Praktiken des Teilens, Kaufens und Stehlens umfassen. Die Implikationen dieser Komplexität für das Verständnis der Betriebsweise von von Landwirten verwalteten indigenen Bewässerungssystemen werden untersucht.
Adams et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.