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Die Gravitionslinsengleichung, die aus einer einzelnen (nichtlinearen) Massekonzentration (der Hauptlinse) sowie Inhomogenitäten der großräumigen Struktur resultiert, wird als strikt äquivalent zur Gravitionslinsengleichung der einfachen Ebene ohne kosmologische Störungen gezeigt. Das Ablenkungspotential (und, durch Anwenden der Poissongleichung, auch die Massendichte) der äquivalenten einfachen Linse wird abgeleitet. Wenn die Hauptlinse durch elliptische Isopotentialkurven plus einen Scherterm beschrieben wird, wird die äquivalente einfache Linse die gleiche Form haben. Aufgrund der gezeigten Äquivalenz wird die Bestimmung der Hubble-Konstanten aus Zeitverzögerungsmessungen durch die gleiche Massenschicht-Invarianztransformation beeinträchtigt wie für die einfache Linse. Wenn die Linse Stärke festgelegt ist (z. B. durch Messung der Geschwindigkeitsverteilung der Sterne in der Hauptlinse), wird die Bestimmung von H0 durch inhomogene Materie zwischen uns und der Linse beeinträchtigt. Die Orientierung der Massendichte relativ zu den Bildpositionen ist die gleiche für die kosmologische Linsensituation und den einfachen Fall. Dies impliziert insbesondere, dass kosmische Scherung keine falsche Ausrichtung der beobachteten Galaxienorientierung relativ zum am besten passenden Linsenmodell erklären kann.
Petra Schneider (Thu,) hat diese Frage untersucht.