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Pathologisches Trauern verdient einen Platz in der diagnostischen Nomenklatur. Da posttraumatische Belastungsstörung ein Ereignis erfordert, das über das übliche Erfahrungsspektrum hinausgeht, und Trauer nahezu universell ist, wird eine neue Diagnose für Anzeichen und Symptome benötigt, die durch ein Verlustereignis ausgelöst werden. In klinischen Forschungsstudien wurden viele Varianten des pathologischen Trauerns festgestellt, und mehrere Diagnosen des pathologischen Trauerns würden die Forschung erschweren. Die Autoren schlagen eine Lösung in einer persönlichkeitsbasierten Erklärung für abnormalen Antworten auf Verlustereignisse vor; dies ermöglicht eine einzige Diagnose des pathologischen Trauerns. Die Autoren präsentieren auch ein prädiktives Modell, um pathologisches Trauern teilweise durch vorgängige Kombinationen von Eigenschaften zu erklären. Die Hypothese ist, dass Personen mit einer vor dem Verlust bestehenden Kombination aus Widersprüchen in relationalen Schemata über die Verstorbene und Tendenzen zu übermäßiger Kontrolle, um unerwünschte Affekte zu unterdrücken, tendenziell erfolglose Trauerprozesse haben werden. Arten von Widersprüchen und Überkontrolle können variieren, was innerhalb einer einzigen diagnostischen Kategorie zu persönlichkeitsbasierten Varianten der Reaktion führt.
Horowitz et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.