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Die globale Wirtschaft steht am Rande eines der größten Übergänge in der modernen Geschichte. Die Fähigkeit, nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und Wohlstand zu gewährleisten, während der Verbrauch von Energieressourcen und die erzeugten Treibhausgasemissionen erheblich reduziert werden, ist eine globale Herausforderung, die jedes Land der Welt betrifft. Um zu bewerten, ob Volkswirtschaften für diese Herausforderung bereit sind, besteht ein dringender Bedarf, diese duale Beziehung zwischen Wirtschaftswachstum und Klimaschutzmaßnahmen zu untersuchen. Die Strategie des europäischen Green Deals hat das ehrgeizige Ziel gesetzt, dass Europa bis 2050 der erste klimaneutrale Kontinent wird, was die Wettbewerbsfähigkeit und den langfristigen Wohlstand der Wirtschaft fördern soll. Die Kaya-Identität und die LMDI-Zerlegung werden angewendet, um zu untersuchen, wie die Länder der Europäischen Union historisch mit diesen Gegeneffekten umgegangen sind. Die Zerlegungsanalyse wird für die EU-28 (einschließlich des Vereinigten Königreichs) für einen 10-jährigen Studienzeitraum von 2010 bis 2019 durchgeführt. Diese Studie analysiert die Haupttreiber der Veränderungen der Treibhausgasemissionen in der Europäischen Union und schätzt den Fortschritt bei der Umsetzung der Ziele des Green Deals. Die Ergebnisse zeigen, dass in der EU die Verbesserungen der Energieeffizienz doppelt so stark zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen beitragen wie Strategien für erneuerbare Energien. Der Effekt des Wirtschaftswachstums war der Hauptfaktor, der die Erreichung größerer Reduzierungen der Treibhausgasemissionen behindert hat. Eine umfassendere ex-ante und ex-post Untersuchung wird für die baltischen Staaten durchgeführt. Eine neuartige Prognosetechnik wird angewendet, um die Treibhausgasemissionen unter drei verschiedenen Entwicklungsszenarien zu projizieren, wie dem Szenario mit bestehenden Maßnahmen, dem Szenario mit zusätzlichen Maßnahmen und dem Szenario „Business as usual“. Die Ergebnisse zeigen, dass die aktuellen Klimaschutzpolitiken in den baltischen Staaten nicht ausreichen, um die Emissionsreduktionsziele von 2030 zu erreichen, und dass größere Anstrengungen unternommen werden sollten, um Klimaschutzmaßnahmen in den Volkswirtschaften durchzusetzen.
Doļģe et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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