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Hautkrebsarten gehören zu den häufigsten Krebsarten weltweit und nehmen zunehmende Verbreitung auf. Das kutane Melanom (CM) ist gekennzeichnet durch die bösartige Transformation von Melanozyten in der Epidermis. Obwohl CM eine niedrigere Inzidenz als andere Hautkrebsarten aufweist, ist es die aggressivste und verantwortlich für die überwiegende Mehrheit der mit Hautkrebs verbundenen Todesfälle. Tatsächlich präsentieren 75 % der Patienten invasive oder metastatische Tumoren, selbst nach chirurgischer Exzision. Im CM spielt das photoprotektive Pigment Melanin, das von Melanozyten produziert wird, eine zentrale Rolle in der Pathologie der Krankheit. Melanin absorbiert ultraviolette Strahlung und beseitigt reaktive Sauerstoff-/Stickstoffspezies (ROS/RNS), die aus der Strahlungsexposition resultieren. Allerdings modifizieren die beseitigten ROS/RNS Melanin und führen zur Induktion charakteristischer DNA-Schäden in CM-Zellen, namentlich Cyclobutan-Pyrimidin-Dimeren, die bekannt dafür sind, die Immortalisation und Karzinogenese von CM zu fördern. Trotz der Auslösung der bösartigen Transformation von Melanozyten und der Förderung des initialen Tumorwachstums wird die Präsenz von Melanin in CM-Zellen als negativ regulierend für ihre Invasivität beschrieben, indem die Zellsteifheit erhöht und die Elastizität verringert wird. Neuere Beweise deuten auch darauf hin, dass Melanin, das von CM-Zellen sekretierend wird, für die Immunmodulation des Tumormikroumfelds erforderlich ist. Tatsächlich transformiert Melanin dermale Fibroblasten in krebsassoziierte Fibroblasten, unterdrückt das Immunsystem und fördert die Tumorangiogenese, wodurch die CM-Progression und Metastasen aufrechterhalten werden. Hier überprüfen wir das aktuelle Wissen über die Rolle der Melaninsekretion in der Aggressivität von CM und die beteiligte molekulare Maschinerie sowie die Auswirkungen auf das Tumormikroumfeld und die Immunantworten. Ein besseres Verständnis dieser Rolle und der beteiligten molekularen Akteure könnte es ermöglichen, die Modulation der Melaninsekretion zu einer therapeutischen Strategie zu machen, um die Invasion und Metastasen von CM zu beeinträchtigen und somit die Belastung durch mit CM verbundene Todesfälle zu verringern.
Cabaço et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.