Key points are not available for this paper at this time.
Zusammenfassung Die Unternehmensgröße ist seit langem ein wichtiges Forschungsfeld. Diese Studie zielt darauf ab, die Auswirkungen verschiedener Maße der Unternehmensgröße (Gesamtvermögen, Gesamtumsatz, Marktkapitalisierung und Anzahl der Mitarbeiter) auf sieben wichtige Praktiken der Unternehmensfinanzierung zu untersuchen, nämlich Finanzpolitik, Dividendenpolitik, Investitionspolitik, Diversifizierung, Unternehmensleistung, Vergütung und Anreize sowie Vorstandstruktur (Unternehmensführung). Darüber hinaus untersucht diese Studie auch die Sensitivität verschiedener Proxy-Variablen der Unternehmensgröße hinsichtlich dieser Praktiken der Unternehmensfinanzierung. Daten aus den BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) wurden analysiert. Die Gesamtergebnisse stützen die Hypothesen. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass verschiedene Proxy-Variablen der Unternehmensgröße unterschiedlich mit den Praktiken der Unternehmensfinanzierung verbunden sind, basierend auf Vorzeichen, Signifikanz und R². Alle Proxys erfassen unterschiedliche Aspekte der Unternehmensgröße und haben unterschiedliche Implikationen für die Unternehmensfinanzierung. Somit bestätigt diese Studie den "Messungseffekt" im "Größeneffekt". Leider bedeutet dies, dass viele frühere Studien möglicherweise nicht robust sind und verzerrt sein könnten. Forscher müssen daher vorsichtig sein, wenn sie eine Proxy-Variable der Unternehmensgröße für ihre Forschung auswählen, wobei sie den Umfang und den Kontext ihrer Arbeit im Hinterkopf behalten. Die Wahl einer Proxy-Variable ist somit eine theoretische und empirische Frage.
Hashmi et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.