Key points are not available for this paper at this time.
Eine systematische Studie von 50 selbstvergiftenden Jugendlichen im Alter von 13 bis 18 Jahren zeigte erhebliche Diskrepanzen zwischen den von den Probanden gewählten Gründen zur Erklärung der Überdosierungen und den von klinischen Gutachtern gewählten Gründen. Die meisten Jugendlichen gaben an, sich einsam oder unerwünscht gefühlt zu haben oder wütend auf jemanden zu sein, und hatten die Überdosierung genommen, um diesen Stress zu lindern oder zu demonstrieren. Ein Drittel sagte, sie hätten sterben wollen. Im Gegensatz dazu neigten klinische Gutachter dazu, die Überdosierung strafenden oder manipulativen Gründen zuzuschreiben, und schlugen vor, dass nur sieben der 50 tatsächlich sterben wollten. Die Jugendlichen gaben selten an, die Überdosierung genommen zu haben, um Hilfe zu bekommen; dies könnte die Widerstände erklären, die gegenüber psychiatrischen Interventionen gezeigt werden, was Zweifel an der möglichen Wirksamkeit von Präventionsagenturen aufwirft. Eine Änderung der Einstellungen sowohl zur Selbstvergiftung als auch zur frühzeitigen Hilfesuche könnte ein wirksameres Mittel zur Prävention sein.
Hawton et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: