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Dieser Artikel analysiert die Aussichten für die kumulative Theoriebildung in der Organisationstheorie. Die Organisationstheorie betrachtet Organisationen (Unternehmen, Non-Profit-Organisationen, Krankenhäuser, Universitäten usw.) im Allgemeinen als diskrete und bedeutungsvolle Analyseeinheiten. Die Revolution in den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in den letzten zwei Jahrzehnten hat umfassende Zeitreihendaten über Millionen von Organisationen für Wissenschaftler weltweit weit verfügbar gemacht. Dennoch ist es nicht offensichtlich, dass die Organisationstheorie infolgedessen präziser, allgemeiner oder genauer geworden ist. Der Autor argumentiert, dass dies auf drei Schwierigkeiten zurückzuführen ist, die durch zusätzliche Daten nicht vollständig gelöst werden können: (a) Forscher haben nicht die experimentelle Kontrolle, die ihre Fähigkeit einschränkt, kausale Zusammenhänge abzuleiten, und sie schenken den Standards für gültiges quasi-experimentelles Design weitgehend keine Aufmerksamkeit; (b) Organisationen werden angemessener als Werkzeuge interpretiert, anstatt als natürliche Objekte, die „Gesetzen“ unterliegen; und (c) die Regelmäßigkeiten, die den organisatorischen Dynamiken zugrunde liegen, ändern sich im Laufe der Zeit, sodass empirische Verallgemeinerungen, die in einem Zeitraum wahr sind, in einem anderen Zeitraum falsch sein können. Ich schließe mit der Vorschlag, die Forschungspraktiken zu verbessern, um der Organisationstheorie zu ermöglichen, zu größeren Einsichten zu gelangen.
Gerald F. Davis (Mon,) hat diese Frage untersucht.