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Zusammenfassung Umweltbewusstsein und gesetzliche Vorgaben haben Hersteller dafür verantwortlich gemacht, die Rücknahme und die End-of-Life-Behandlung ihrer Produkte zu übernehmen. Um diese Produkte wettbewerbsfähig zu nutzen, ist eine Möglichkeit, gebrauchte Komponenten in "neue" oder generalaufbereitete Produkte zu integrieren. Diese Option ist jedoch teilweise durch die Fähigkeit eines Unternehmens eingeschränkt, die Zuverlässigkeit gebrauchter Komponenten zu bewerten. Ein umfassender zweistufiger Ansatz wird vorgeschlagen. Die erste Phase analysiert statistisch das Verhalten von Komponenten für die Wiederverwendung. Eine bekannte Methode zur Beurteilung der Zuverlässigkeit, die Weibull-Analyse, wird auf die Zeit-bis-zum-Ausfall-Daten angewendet, um die durchschnittliche Lebensdauer der Komponenten zu bewerten. In der zweiten Phase werden die Daten zur Degradation und Zustandüberwachung analysiert, indem ein Modell eines künstlichen neuronalen Netzwerks (ANN) entwickelt wird. Die Vorteile dieses Ansatzes gegenüber traditionellen Ansätzen, die multiple Regressionsanalysen verwenden, werden mit empirischen Daten aus einem Konsumprodukt hervorgehoben. Schließlich werden die Weibull-Analyse und das ANN-Modell integriert, um die verbleibende Nutzungsdauer der Komponenten für die Wiederverwendung zu bewerten. Dies ist ein wichtiger Fortschritt im nachhaltigen Management von Lieferketten, da es ein besseres Verständnis nicht nur der Serviceanforderungen des Produkts, sondern auch der verbleibenden Lebensdauer eines Produkts und somit seiner Eignung für die Wiederverwendung oder Generalüberholung ermöglicht. Zukünftige Arbeiten sollten Folgendes bewerten: (1) Verringerung der Ausfallzeiten von Prozessanlagen durch die Umsetzung dieser Technik als Mittel zur besseren Verwaltung der präventiven Wartung; (2) Verringerung von Feldfehlern bei generalaufbereiteten Produkten; (3) Verkaufsdienststrategie durch Implementierung der vorgeschlagenen Methodik.
Mazhar et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.