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Paare homozygotischer nah-isogener Glycinbetaingehalt (Bet1/Bet1) und -armer (bet1/bet1) F8 Linien von Zea mays L. (Mais) wurden auf Unterschiede in der Salztoleranz (150 mM NaCl oder 127,25 mM NaCl plus 22,5 mM CaCl2) getestet. Die Bet1/Bet1 Linien zeigten unter salzhaltigen Bedingungen eine geringere Hemmung des Sprosswachstums (gemessen an der Trockenmasseakkumulation, der Blattflächenexpansionsrate und/oder der Pflanzenhöhe) im Vergleich zu ihren nah-isogenen bet1/bet1 Schwesterlinien. Diese Wachstumsunterschiede waren mit der Erhaltung eines signifikant höheren relativen Wassergehalts in den Blättern, einer höheren Kohlenstoffassimilation und einem größeren Turgor in den Bet1/Bet1 Linien verbunden als in den bet1/bet1 Linien unter salzhaltigen Bedingungen. Diese Ergebnisse deuten stark darauf hin, dass ein einzelnes Gen, das die Glycinbetainakkumulation verleiht (und/oder ein eng verknüpfter Locus), eine Schlüsselrolle bei der osmotischen Anpassung im Mais spielt.
Saneoka et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.