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Dieses Papier bietet einen theoretischen und methodischen Rahmen für eine "sozialkonstruktionistische" Analyse der Rolle schwuler Gemeinschaften in der "urbanen Renaissance." Wir schlagen vor, dass dies sowohl wichtig ist, weil der Einfluss von Schwulen auf die "urbane Renaissance" als substanzielle Forschungsrichtung vernachlässigt wurde, als auch, weil es die Notwendigkeit hervorhebt, die Debatte über Struktur und Handlung in der Sozialtheorie zu überwinden. Strukturalisten haben die Rolle der kulturellen Identität in der "urbanen Renaissance" als Epiphänomen betrachtet, während Voluntaristen sie nur als Hinweis auf persönliche Entscheidungen in "Lebensstilen" angesehen haben. Eine Analyse der sozialen Konstruktion der schwulen Identität wird gefordert, und es wird argumentiert, dass das Engagement von Schwulen in der "urbanen Renaissance" Teil einer räumlichen Reaktion auf eine historisch spezifische Form der Unterdrückung darstellt. Es wird dargelegt, was unternommen werden muss, um unseren Ansatz umfassender umzusetzen.
Lauria et al. (Mon.) haben diese Frage untersucht.