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KONTEXT: Forscher in der medizinischen Bildung sind von Natur aus Kollaboratoren. Dieses Papier präsentiert eine Diskussion über theoretische Rahmenwerke, Probleme und Herausforderungen rund um die kollaborative Forschung, um Forscher in der medizinischen Bildung auf erfolgreiche Zusammenarbeit vorzubereiten. Es wird Wert auf die konzeptionellen Fragen gelegt, die mit der kollaborativen Forschung verbunden sind, und diese werden auf die medizinische Bildungsforschung angewendet. Obwohl es sich nicht um eine systematische Literaturübersicht handelt, bietet das Papier eine reichhaltige Diskussion über die Themen, die Forscher in der medizinischen Bildung bei der Durchführung kollaborativer Studien berücksichtigen könnten. METHODEN: Aufbauend auf der Arbeit anderer haben wir die kollaborative Forschung in drei Dimensionen klassifiziert: nach der Anzahl der vertretenen verwaltungstechnischen Einheiten; der Anzahl der vorhandenen akademischen Fachrichtungen und der Art und Weise, wie Wissen geschaffen wird. Obwohl einige Literatur zur Zusammenarbeit sich auf die traditionellere positivistische Perspektive konzentriert und Ergebnisse betont, stammt andere Literatur aus dem konstruktivistischen Rahmen, in dem Forschung nicht von Hypothesen und den betonten Ansätzen getrieben wird, sondern durch die Interaktion zwischen Forscher und Proband. DISKUSSION: Kooperationen sind effektiver, wenn die Teilnehmer offen ihre Motivationen, Werte, Definitionen von angemessenen Daten und akzeptierten Methodologien klären. Diese sollten vor Beginn einer Studie vereinbart werden. Die Art und Weise, wie wir Forscher derzeit ausbilden, sollte umstrukturiert werden, wenn wir wollen, dass sie interdisziplinäre Forschung durchführen können. Trotz der Forderungen, Forscher anders auszubilden, haben die meisten Ausbildungsprogramme für angehende Forscher eine begrenzte, wenn nicht sogar gegenteilige, Reaktion auf diese Forderungen gezeigt. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Kollaborative Forschung in der medizinischen Ausbildung sollte von dem zu untersuchenden Problem, dem neuen Wissen und den zwischenmenschlichen Interaktionen, die erreicht werden können, geleitet werden. Der Erfolg beruht auf der Erkenntnis, dass viele der Forschungsprobleme, mit denen wir als medizinische Ausbilder uns befassen, grundsätzlich interdisziplinärer Natur sind. Dies stellt einen Übergang dar, um die oft dargestellte Dichotomie in der medizinischen Ausbildung zwischen Theorieaufbau und der Ansprache praktischer Bedürfnisse zu überbrücken.
O’Sullivan et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.