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CD27 gehört zu einer neu definierten Familie von transmembranären Rezeptoren, einschließlich des Nervenwachstumsfaktor-Rezeptors, zweier unterschiedlicher TNF-Rezeptoren und CD40. Die Funktion von CD27 ist unbekannt, aber basierend auf strukturellen und funktionalen Eigenschaften postulieren wir, dass es eine Rolle in den Ereignissen spielt, die auf die T-Zell-Aktivierung folgen, möglicherweise als Zytokin-Rezeptor. Wir haben die Mechanismen analysiert, die der Regulation der CD27-Proteinepression zugrunde liegen. Die Membranexpression von CD27 steigt stark an, nachdem T-Zellen über den TCR/CD3-Komplex oder das CD2-Molekül aktiviert wurden. Im Gegensatz dazu führt die direkte Stimulation der Protein-Kinase C durch Phorbolester zu einer deutlichen Herabregulation der CD27-Oberflächenexpression. Diese Herabregulation resultiert höchstwahrscheinlich nicht aus der Phosphorylierung von CD27, da sowohl anti-CD3 mAb als auch PMA zu einer Hyperphosphorylierung von CD27 an Serinresten führen. Vielmehr scheint die Membranexpression hauptsächlich auf RNA-Ebene reguliert zu werden. Die Stimulation von T-Zellen mit anti-CD3 mAb erhöht stark die Gleichgewichts-CD27-mRNA-Spiegel, während die Behandlung mit PMA diese Transkriptspiegel erheblich reduziert. Die Analyse der TCR/CD3-induzierten Signalisierungswege zeigte, dass zytoplasmisches cAMP sowie Ca2+-Konzentrationen zur Erhöhung der CD27-Expression beitragen. Diese Daten deuten darauf hin, dass bei antigenspezifischer T-Zell-Stimulation die Membranexpression von CD27 auf RNA-Ebene durch das gemeinsame Wirken verschiedener TCR/CD3-assoziierter Signalisierungswege reguliert wird.
Jong et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.