Hochwertige epidemiologische Studien und Meta-Analysen individueller Patientendaten sind erforderlich, um die Inzidenz, Risikofaktoren und Prognose von Schlaganfall und TIA zuverlässig zu bestimmen.
Überblick
Schlaganfall stellt eine erhebliche klinische, soziale und wirtschaftliche Belastung dar. In jüngsten klinischen Studien wurden eine Reihe von Strategien gezeigt, die das Risiko eines Schlaganfalls und eines transitorischen ischämischen Anfalls (TIA) sowohl in der primären als auch in der sekundären Prävention zu reduzieren. Ob diese Behandlungen zu einer signifikanten Verringerung der Inzidenz von erstem und wiederkehrendem Schlaganfall in der Klinik führen, bleibt jedoch unklar aufgrund eines Mangels an qualitativ hochwertigen epidemiologischen Daten. Ein ähnlicher Mangel an verlässlichen epidemiologischen Studien hat unser Verständnis der Beziehung zwischen vielen potenziell wichtigen vaskulären Risikofaktoren und dem Schlaganfallrisiko untergraben. Eine Verbesserung unseres Wissens über die Epidemiologie des Schlaganfalls ist eine Voraussetzung für die Planung von Schlaganfalldiensten, die effektive Anwendung aktueller Strategien zur Schlaganfallprävention, die Entwicklung neuer Strategien und unser Verständnis der Mechanismen des Schlaganfalls. Zukünftige Studien müssen die klinische und pathologische Heterogenität von TIA und Schlaganfall berücksichtigen und müssen so ausgelegt sein, dass zuverlässige Unterschiede in den Risikofaktorbeziehungen und in der Prognose der Subtypen bestimmt werden können. In vielen Fällen wird dies eine Meta-Analyse detaillierter individueller Patientendaten aus mehreren unabhängigen Studien erfordern.
Peter M. Rothwell (2003) führte einen Überblick über Schlaganfall und TIA durch. Hochwertige epidemiologische Studien und Meta-Analysen individueller Patientendaten sind erforderlich, um die Inzidenz, Risikofaktoren und Prognose von Schlaganfall und TIA zuverlässig zu bestimmen.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: