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Bohrloch- und andere geotechnische Informationen, die an den Aufzeichnungsstandorten des Northridge-Erdbebens vom 17. Januar 1994 gesammelt wurden, bieten eine wichtige neue Basis für die Charakterisierung der lokalen Standortbedingungen. Diese geotechnischen Daten, kombiniert mit der Analyse der Starkbebenaufzeichnungen, liefern eine empirische Grundlage zur Bewertung der Standortkoeffizienten, die in den aktuellen Versionen der US-Baubestimmungen verwendet werden. Scherwellen-Geschwindigkeitsabschätzungen bis zu einer Tiefe von 30 Metern werden für 176 Starkbebenaufzeichnungsstandorte abgeleitet. Die Schätzungen basieren auf Bohrloch-Scherwellen-Geschwindigkeitsprotokollen, physikalischen Eigenschaftsprotokollen, Korrelationen mit physikalischen Eigenschaften und digitalen geologischen Karten. Messungen der Oberflächenwellen-Geschwindigkeit und Standard-Penetrationsdaten werden als zusätzliche Einschränkungen zusammengetragen. Diese Daten, die aus verschiedenen Datenbanken zusammengetragen wurden, werden über GIS-Karten und entsprechende Tabellen präsentiert, um die Nutzung durch andere Forscher zu erleichtern.
Borcherdt et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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