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Hydroxycarbamid ist ein nicht-alkylierendes antiproliferatives und antivirales Mittel, das seit über 40 Jahren zur Behandlung verschiedener neoplastischer und nicht-neoplastischer Erkrankungen eingesetzt wird. Hydroxycarbamid wird gut aufgenommen und im gesamten Körper weit verbreitet. Es wirkt hauptsächlich durch die Hemmung der DNA-Synthese, was sein Einsatz bei soliden Tumoren, Virusinfektionen und chronischen myeloproliferativen Erkrankungen untermauert. Hydroxycarbamid ist eine wirksame Behandlung zur Verhinderung vorübergehender ischämischer Anfälle, die mit Thrombocytose bei chronischen myeloproliferativen Erkrankungen verbunden sind, da es ein Stickstoffmonoxidspender ist. Während sein Wirkmechanismus und das Nebenwirkungsprofil gut definiert sind, ist sein Potenzial zur leukämischen Transformation als Einzelmittel nach wie vor umstritten. Basierend auf einer Recherche in der Medline-Datenbank umfasst dieser Artikel die Pharmakokinetik, Pharmakodynamik, klinische Anwendung und Verträglichkeit von Hydroxycarbamid sowie sein Potenzial zur Mutagenität mit besonderem Bezug auf die chronischen myeloproliferativen Erkrankungen. Das Toxizitätsprofil von Hydroxycarbamid wird ebenfalls diskutiert, um Klinikern zu ermöglichen, potenzielle Risiken mit therapeutischen Vorteilen abzuwägen.
Spivak et al. (Dienstag) haben diese Frage untersucht.