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Fortschritte in der Technologie haben die Erkennung fetaler Anomalien im ersten und zweiten Trimester Realität werden lassen. Wenige Familien sind auf die schwierigen Entscheidungen vorbereitet, die getroffen werden müssen, wenn bei ihren ungeborenen Kindern eine lebensbegrenzende Erkrankung diagnostiziert wird. Schwangere Eltern sind gezwungen, Entscheidungen auf der Grundlage begrenzter Optionen zu treffen. Eine systematische Übersicht der Literatur wird präsentiert, um Kliniker über die Erfahrungen und Ergebnisse von Eltern nach der Diagnose einer fetalen Anomalie zu informieren. Die Übersicht konzentrierte sich auf Patienten, bei denen zwischen 1970 und 2010 eine Diagnose für fetale Anomalien gestellt wurde, wobei Schlüsselwörter wie fetale Anomalie, angeborene Fehlbildungen, Schwangerschaftsabbruch, perinatale Palliativversorgung und perinativen Hospice verwendet wurden. Unabhängig von der gewählten Option erlebten Frauen oft intense Trauerreaktionen. Sowohl die Geburt eines Kindes mit einer lebensbegrenzenden Erkrankung als auch der Schwangerschaftsabbruch aufgrund einer fetalen Anomalie können emotional traumatische Lebensereignisse sein, die beide mit psychologischer Morbidität verbunden sind. Eine nicht aggressive geburtshilfliche Behandlung, die eine natürliche Geburt ohne lebenserhaltende Therapien ermöglicht, ist eine Option für Familien. Paare, denen ein koordiniertes Modell der perinatalen Palliativversorgung vorgestellt wird, können sich entscheiden, ihre Schwangerschaft fortzusetzen. Familien, die perinatale Hospice/Palliativversorgung erfahren haben, berichten von positiven Rückmeldungen, aber es bedarf weiterer Forschung, um die psychologischen Ergebnisse dieser Wahl zu erkunden.
Charlotte Wool (Mi,) hat diese Frage untersucht.