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Die zerebrovaskuläre Erkrankung ist die zweithäufigste Ursache für erworbene kognitive Beeinträchtigung und Demenz und trägt zum kognitiven Rückgang bei den neurodegenerativen Demenzen bei. Die derzeit engen Definitionen von vaskulärer Demenz sollten erweitert werden, um die wichtige Rolle, die die zerebrovaskuläre Erkrankung in mehreren kognitiven Störungen spielt, anzuerkennen, einschließlich der erblichen vaskulären Demenzen, der Multi-Infarkt-Demenz, der postschlaganfallbedingten Demenz, der subkortikalen ischämischen vaskulären Erkrankung und Demenz, der milden kognitiven Beeinträchtigung und degenerativer Demenzen (einschließlich Alzheimer-Krankheit, frontotemporaler Demenz und Demenz mit Lewy-Körpern). Hier überprüfen wir den aktuellen Stand des wissenschaftlichen Wissens zu dem Thema vaskuläre Gehirnlast. Wichtige nicht-kognitive Merkmale sind Depression, Apathie und Psychose. Wir schlagen die Verwendung des Begriffs vaskuläre kognitive Beeinträchtigung vor, die durch ein spezifisches kognitives Profil gekennzeichnet ist, das erhaltenes Gedächtnis bei Beeinträchtigungen der Aufmerksamkeits- und Exekutivfunktionen umfasst. Für einige Subtypen der vaskulären kognitiven Beeinträchtigung wurden diagnostische Kriterien vorgeschlagen, und es besteht ein dringender Bedarf, diese zu validieren und weiter zu verfeinern. Klinische Studien zur vaskulären kognitiven Beeinträchtigung befinden sich noch in den Anfängen, unterstützen jedoch den Wert therapeutischer Interventionen zur symptomatischen Behandlung.
O’Brien et al. (Sa,), untersuchten diese Frage.