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Zusammenfassung Die veröffentlichten Daten zur Zuverlässigkeit von Selbstberichten zur körperlichen Aktivität, die in der Literatur zur Epidemiologie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen am häufigsten verwendet werden, zeigten hohe Test-Retest-Zuverlässigkeitskoeffizienten für zwei der Maßnahmen und moderate bis nicht vorhandene Inter-Test-Korrelationen. Die Validitätskoeffizienten waren niedrig bis moderat. Die veröffentlichten Daten zur Genauigkeit der Selbstberichte zeigten jedoch Gedächtnisschäden, die Erinnerung an seltene Ereignisse allein und mangelnde Motivation bei der Gedächtnisabruf. Ein informationsverarbeitendes Modell, das aus Kodierungs-, Speicher- und Abrufprozessen besteht, wird vorgeschlagen, um das Gedächtnis an körperliche Aktivität zu verstehen und die notwendigen Fähigkeiten für genaue Selbstberichte zu identifizieren, die in jedem Schritt des Prozesses erforderlich sind. Fragen, die weitere Forschung erfordern, um dieses Modell zu spezifizieren und somit die Genauigkeit des Abrufs zu verbessern, werden aufgeworfen.
Tom Baranowski (Thu,) untersuchte diese Frage.