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ZUSAMMENFASSUNG Trotz laufender Initiativen zur Verbesserung der ländlichen Lebensbedingungen sieht sich ein erheblicher Teil der ländlichen Bevölkerung weiterhin den Herausforderungen gegenüber, ein nachhaltiges Einkommen zu erzielen und wirtschaftliche Resilienz aufrechtzuerhalten. Dieses Problem hat umfangreiche Forschungen zur wirtschaftlichen Prekarität von Haushalten in Entwicklungsländern angestoßen. Der Zusammenhang zwischen nicht-agrarischer Unternehmensführung und wirtschaftlicher Prekarität in ländlichen Haushalten hat jedoch bisher wenig Aufmerksamkeit erhalten. Folglich untersucht diese Studie die Auswirkungen nicht-agrarischer Unternehmensführung auf die wirtschaftliche Prekarität im ländlichen Raum anhand von Daten aus der jährlichen Haushalts-Einkommens- und Ausgabenpanelbefragung 2022 in Ghana über zwei Quartale. Wirtschaftliche Prekarität ist ein multidimensionales Konstrukt der Erschwinglichkeit, der Zuverlässigkeit des Lebensunterhalts, der Stabilität des Wohnens und der Gesundheitsversorgung, während nicht-agrarische Unternehmensführung eine binäre Variable ist, die auf der Beteiligung der Haushalte an nicht landwirtschaftlichen Geschäftstätigkeiten basiert. Wir verwenden einen Panel-Fixeffekte-Schätzer als unser Benchmark-Modell und adressieren die potenzielle Endogenität der nicht-agrarischen Unternehmensführung mithilfe von Schätzungen instrumenteller Variablen unter Verwendung einer Reihe alternativer robuster Techniken. Unsere endogenitätskorrigierten Ergebnisse deuten darauf hin, dass nicht-agrarische Unternehmensführung die wirtschaftliche Prekarität im ländlichen Raum verringert. Diese Ergebnisse sind über verschiedene Techniken zur Lösung der Endogenität hinweg konsistent, sowie über alternative Ansätze zur Konzeptualisierung wirtschaftlicher Prekarität und erweisen sich als robust gegenüber unterschiedlichen Schnittpunkten und Gewichtungen, die für den Index der wirtschaftlichen Prekarität verwendet werden. Wir stellen fest, dass nicht-agrarische Unternehmensführung die wirtschaftliche Prekarität insbesondere bei weiblich geführten Haushalten stärker verringert als bei ihren männlichen Gegenstücken. Schließlich stellen wir fest, dass ländliche Haushalte mit nicht-agrarischen Betrieben höhere Einkünfte haben, was in eine geringere wirtschaftliche Prekarität umschlägt als bei Haushalten ohne solche Unternehmen. Wir empfehlen Politiken, die ländliche nicht-landwirtschaftliche Möglichkeiten ausweiten, insbesondere solche, die Frauen zugutekommen, um die wirtschaftliche und finanzielle Resilienz im ländlichen Raum für nachhaltige Entwicklung zu stärken.
Opoku et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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