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Unter Verwendung eines ausschließlich genbasierten Verfahrens, der PCR-Amplifikation des 16S-ribosomalen RNA-Gens in Verbindung mit sehr tiefem Sequencing der amplifizierten Produkte, wurden die Mikroben auf 20 menschlichen vaginalen Epithelien gesunder Frauen identifiziert und quantifiziert. Der Lactobacillus-Gehalt auf diesen 20 gesunden vaginalen Epithelien war hochgradig variabel und reichte von 0 % bis 100 %. Bei vier Probanden war Lactobacillus (praktisch) das einzige nachgewiesene Bakterium. Allerdings war dieser Lactobacillus alles andere als klonal und stellte ein Gemisch aus Spezies und Stämmen dar. Acht Probanden zeigten komplexe Mischungen aus Lactobacillus und anderen Mikroben. Die übrigen acht Probanden wiesen keinen Lactobacillus auf. Stattdessen dominierten Bifidobacterium, Gardnerella, Prevotella, Pseudomonas oder Streptococcus.
Hyman et al. (Mon,) haben diese Fragestellung untersucht.