Key points are not available for this paper at this time.
HINTERGRUND: Knöchelverstauchungen sind die häufigste Form akuter Verletzungen im Volleyball. Ein Präventionsprogramm, das aus technischem Training, propriozeptivem Training und externen Unterstützung bestand, wurde entwickelt, um die Rate von Knöchelverstauchungen bei Volleyballspielern zu reduzieren. ZIEL: Zu untersuchen, welche dieser drei Interventionen am effektivsten zur Verhinderung von Knöchelverstauchungen bei weiblichen Volleyballspielern ist. METHODEN: Teilnehmer waren 52 Spieler, die während der Saison 1998-1999 Knöchelverstauchungen erlitten hatten. Sie wurden zufällig in drei präventive Gruppen aufgeteilt: Gruppe 1 (n = 18) folgte dem technischen Trainingsprogramm; Gruppe 2 (n = 17) folgte dem propriozeptiven Programm; Gruppe 3 (n = 17) verwendete Orthesen. Die Spieler folgten während der gesamten Saison 1999-2000 ihren jeweiligen Programmen. Daten wurden am Ende der Saison gesammelt. ERGEBNISSE: Die drei präventiven Strategien waren alle effektiv, um weitere Knöchelverstauchungen zu verhindern. Technisches Training war etwas effektiver als die anderen beiden Methoden. Orthesen waren bei Athleten, die mehr als dreimal während ihrer Karriere Knöchelverstauchungen erlitten hatten, nicht effektiv. Unter diesen Umständen waren technisches Training und propriozeptives Training gleichermaßen effektiv zur Verhinderung weiterer Verstauchungen. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Technisches Training und propriozeptives Training sind effektive Methoden zur Verhinderung von Knöchelverstauchungen bei Volleyballspielern, die diese Verletzung vier oder mehr Male während ihrer Karriere erlitten haben. Orthesen scheinen nur bei Spielern mit weniger als vier vorherigen Verstauchungen wirksam zu sein.
Dimitrios Stasinopoulos (Di,) untersuchte diese Frage.