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Der Mangel an Interaktion zwischen den Massenmedien und ihren Zuschauern war schon immer ein Ziel der Medienkritik. Während das Internet Potenzial für eine interaktivere Kommunikation bietet, fragt man sich, wie sehr diese Gelegenheit genutzt wird. Die traditionellen Massenmedien scheinen nicht obsolet zu werden. Ihre Funktion als Anbieter einer geteilten Lebenswelt könnte sogar noch wichtiger werden. Neben ihren traditionellen Formaten sind die Massenmedien gut im World Wide Web vertreten, aber es ist noch unklar, wie interaktiv sie im Online-Umfeld sein werden. Der Artikel behandelt zunächst die theoretischen Implikationen, indem er die Perspektive der aktuellen Frankfurter Schule und der amerikanischen Bewegung des öffentlichen Journalismus einnimmt. Dann werden konkrete Einstellungen und Ebenen der Interaktivität im Online-Journalismus identifiziert. Schließlich hilft eine explorative Studie von Journalisten der New York Times und Forenteilnehmern, Chancen und Probleme der Massenmedien online zu veranschaulichen.
Tanjev Schultz (Mi,) hat diese Frage untersucht.
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