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Die sozialen Kosten des Kohlenstoffs (SCC) dienen als prägnantes Maß für die wirtschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels, die häufig auf globaler und nationaler Ebene ausgewiesen werden. Die SCC-Werte sind tendenziell unverhältnismäßig hoch für weniger entwickelte, bevölkerungsreiche Länder. Frühere Studien unterscheiden nicht zwischen städtischen und nicht-städtischen Gebieten und ignorieren die Synergien zwischen lokaler und globaler Erwärmung. Hohe Exposition und gleichzeitig auftretende sozioenvironmentale Probleme verstärken die Risiken des Klimawandels in Städten. Mit einem räumlich expliziten integrierten Bewertungsmodell wird der SCC auf 187 USD/tCO2 geschätzt, der auf 490 USD/tCO2 ansteigt, wenn man die Erwärmung durch städtische Wärmeinseln (UHI) einbezieht. Der städtische SCC dominiert und repräsentiert etwa 78%-93% der globalen SCC, bedingt durch die städtische Exposition und die UHI. Diese Erkenntnis impliziert, dass die globalen Emittenten von Treibhausgasen (GHGs) auch die größten wirtschaftlichen Verluste erleiden. Globale Städte haben erheblichen Einfluss auf die Klimapolitik auf nationaler und globaler Ebene und starke Anreize für einen schnellen Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft. Städtische Gebiete verstärken die globalen Klimakosten: Der Effekt der städtischen Wärmeinsel erhöht die sozialen Kosten des Kohlenstoffs auf 490 USD/tCO2, wobei Städte bis zu 93% der Schäden beitragen, was ihre zentrale Rolle im Klimaschutz betont.
Estrada et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.