Key points are not available for this paper at this time.
Wenn Menschen ein Geräusch hören (ein "Geräuschobjekt" oder ein "Geräuschereignis"), kann der wahrgenommene akustische Raum um sie herum ihre emotionalen Reaktionen darauf modulieren. Räume können sowohl die akustischen Eigenschaften des Geräuschereignisses selbst beeinflussen als auch Grenzen für die Handlungen auferlegen, die man in Bezug auf dieses Ereignis unternehmen kann. Virtuelle akustische Räume unterschiedlicher Größen wurden in einem subjektiven und psychophysiologischen Experiment verwendet, das den Einfluss der Wahrnehmung des Hörraums auf emotionale Reaktionen auf verschiedene Schallquellen bewertete. Die Teilnehmer (N = 20) waren akustischen Räumen mit wechselnden Positionen der Schallquelle und raumakustischen Eigenschaften ausgesetzt, die über die Experimentbedingungen variierten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass insgesamt kleine Räume als angenehmer, ruhiger und sicherer als große Räume empfunden wurden, obwohl dieser Größeneffekt zu verschwinden scheint, wenn man bedrohliche Schallquellen hört. Geräusche, die hinter den Zuhörern gehört werden, neigten dazu, erregender zu sein und größere physiologische Veränderungen hervorzurufen als Quellen vor den Zuhörern. Diese Effekte waren ausgeprägter für natürliche im Vergleich zu künstlichen Schallquellen, was durch subjektive und physiologische Maße bestätigt wurde.
Tajadura‐Jiménez et al. (Di.) haben diese Frage untersucht.