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Aktuelle Entwicklungen im schwedischen Nachrichtenwesen haben zu Konflikten zwischen den beruflichen Positionen von Journalisten und den Anreizen ihrer Manager geführt, oder – aus einer theoretischen Perspektive – zu einer Konfrontation zwischen Diskursen journalistischer Professionalität und Managementdenken. Während Professionalität Werte wie Autonomie, Selbstregulierung und öffentliches Interesse umfasst, fördert das Managementdenken hingegen Geschäfts-ideale, Standardisierung und organisatorische Effizienz. Vor allem fördert es ein zentralisiertes Managementmodell der Linienkontrolle auf Kosten kollegialer Entscheidungsfindung und Peer-Review. Aber was bedeutet das in der Praxis? In welchen Situationen entsteht die Verhandlung zwischen diesen Diskursen im Alltag der Nachrichtenarbeit und wie beeinflusst sie die Autonomie der Journalisten? Dieses Papier zielt darauf ab, diese Fragen zu beantworten, indem es sich auf die Erfahrungen schwedischer Journalisten konzentriert, die im Spannungsfeld zwischen professionellen und manageriellen Diskursen arbeiten. Diese empirische Studie umfasst Beobachtungsstudien sowie Interviews mit Journalisten und ihren Managern in vier schwedischen Tageszeitungen. Die Ergebnisse zeigen eindeutig eine bedingte journalistische Autonomie und verdeutlichen, wie professionelle Ideale beeinträchtigt werden. Die ökonomistische Sicht auf journalistische Aktivitäten wird von der Geschäftsleitung energisch und erfolgreich umgesetzt.
Waldenström et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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