Key points are not available for this paper at this time.
HINTERGRUND: Richtlinien für die klinische Praxis sind seit über zwei Jahrzehnten Teil der Bemühungen des Gesundheitsministeriums, die Qualität der Versorgung zu verbessern. Ihre Vorteile sind in Uganda dokumentiert. Die Existenz von Praktikumsrichtlinien führt jedoch nicht immer zu deren Anwendung in der Versorgung. Wir untersuchten die Wahrnehmungen der Hebammen zu den Richtlinien des Gesundheitsministeriums für die Bereitstellung sofortiger postpartaler Versorgung. METHODEN: Eine explorative deskriptive qualitative Studie wurde von September 2020 bis Januar 2021 in drei Bezirken in Uganda durchgeführt. Tiefeninterviews mit 50 Hebammen aus 35 Gesundheitszentren und 2 Krankenhäusern in den Bezirken Mpigi, Butambala und Gomba wurden durchgeführt. Eine thematische Analyse der Daten wurde vorgenommen. ERGEBNISSE: Es entstanden drei Themen; Bewusstsein und Nutzung der Richtlinien, wahrgenommene Treiber und wahrgenommene Barrieren für die Bereitstellung unmittelbarer postpartaler Versorgung. Die Unterthemen für Thema I umfassten; Bewusstsein für die Richtlinien, Variationen in den Praktiken der postpartalen Versorgung, Variationen in der Bereitschaft zur Behandlung von Frauen mit Komplikationen und variierter Zugang zur fortlaufenden Hebammenausbildung. Angst vor Komplikationen und Rechtsstreitigkeiten waren die wahrgenommenen Treiber der Nutzung der Richtlinien. Andererseits waren mangelndes Wissen, überlastete Entbindungsstationen, Organisation der Versorgung und die Wahrnehmungen der Hebammen über ihre Klientinnen die Barrieren für die Nutzung der Richtlinien. Die Hebammen waren der Meinung, dass neue Richtlinien und Politiken zur unmittelbaren postpartalen Versorgung breit disseminiert werden sollten. SCHLUSSFOLGERUNG: Die Hebammen waren der Meinung, dass die Richtlinien gut zur Prävention von postpartalen Komplikationen geeignet sind, aber ihr Wissen über die Richtlinien zur Bereitstellung unmittelbarer postpartaler Versorgung suboptimal war. Sie wünschten sich eine Schulung am Arbeitsplatz und Mentorship, um die Wissenslücken zu schließen. Variationen in der Patientenbewertung, Überwachung und Pflege vor der Entlassung wurden anerkannt und als Folge einer schlechten Lesekultur und Faktoren der Gesundheitseinrichtungen wie das Verhältnis von Patientinnen zu Hebammen, die Einrichtung der Station und die Priorisierung von Wehen genannt.
Namutebi et al. (Di,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: