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Die partizipative Erstellung von Karten, über deren Interpretation hinaus, begann Ende der 1980er Jahre. Zu diesem Zeitpunkt neigten Entwicklungsexperten dazu, Methoden der partizipativen ländlichen Bewertung (PRA) wie Skizzenkarten (Mascarenhas et al. 1991) anstelle der komplexeren und zeitaufwändigeren Maßstabskarten zu übernehmen. Bevorzugt wurde es, lokales Wissen zu erfassen und auf lokalen Dynamiken aufzubauen, um die Kommunikation zwischen Insidern (z. B. Dorfbewohnern) und Outsidern (z. B. Forschern, Regierungsbeamten usw.) zu erleichtern. Dieser Ansatz legte wenig Wert auf die Kartierung von Maßnahmen, die es normalen Menschen ermöglichen würden, effizient mit politischen Entscheidungsträgern zu interagieren (Rambaldi 2005). Die Situation wurde weiter durch die staatliche Kontrolle von Luftaufnahmen, Satellitenbildern und großmaßstäbigen topografischen Karten unter dem Vorwand nationaler Sicherheitsbedenken kompliziert. Der Zustand der Kartierung änderte sich in den 1990er Jahren mit der Verbreitung moderner Technologien zur räumlichen Informationsverarbeitung (einschließlich geografischer Informationssysteme (GIS), globaler Positionierungssysteme (GPS), Software zur Analyse von Fernerkundungsbildern und dem offenen Zugang zu räumlichen Daten und Bildern über das Internet in die Branche. Mit den stetig sinkenden Kosten für Computerhardware und der Verfügbarkeit benutzerfreundlicher Software wurden räumliche Daten, die zuvor von staatlichen Institutionen kontrolliert wurden, zunehmend zugänglicher und von nichtstaatlichen und gemeindebasierten Organisationen, Minderheitengruppen und gesellschaftlichen Sektoren beherrscht, die traditionell von der räumlichen Entscheidungsfindung ausgeschlossen waren (Fox et al. 2003). Die neue Umgebung erleichterte die Integration von geo-räumlichen Informationstechnologien und -systemen (GIT&S) in gemeinschaftsorientierte Initiativen. GIT-Praktiker und -Forscher auf der ganzen Welt konnten eine Reihe von GIT&S übernehmen, um mehrere Realitäten und verschiedene Informationsformen zu integrieren, mit dem Ziel, benachteiligte Gruppen zu stärken, soziales Lernen zu fördern, eine zweiseitige Kommunikation zu unterstützen und somit die öffentliche Teilnahme in sozialen, wirtschaftlichen Kontexten, Standorten und Sektoren zu erweitern. Diese Verschmelzung von gemeindlicher Entwicklung mit geo-räumlichen Technologien zur Stärkung weniger privilegierter Gemeinschaften wird als partizipative geografische Informationssysteme oder PGIS bezeichnet.
Rambaldi et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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