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Zusammenfassung Zwei Studien untersuchten die Auswirkungen des Experimentators auf die Herzfrequenz (HF), die Belastungsempfindung (RPE) und die Zeit bis zur freiwilligen Erschöpfung bei einem gestuften Tretmühlentest bei Universitätsstudenten. Die erste Studie bestimmte die Effekte des Geschlechts und der Rasse des Testers bei schwarzen und weißen Probanden beider Geschlechter. Vier Tester (schwarze Frau—BFT, weiße Frau—WFT, schwarzer Mann—BMT und weißer Mann—WMT) testeten 5 Probanden jedes Geschlechts und jeder Rasse. Unterschiede basierend auf Geschlecht und Rasse wurden durch eine 2 × 2 × 2 × 2 ANOVA bestimmt. Die zweite Studie befasste sich mit der Beziehung zwischen Tester und Proband. Ein Tester testete 20 Probanden. Zehn waren seine Freunde (5 Männer, 5 Frauen) und 10 (5 Männer, 5 Frauen) kannten ihn nicht. Unterschiede wurden durch eine 2 × 2 ANOVA bestimmt. In beiden Studien hatten die weiblichen Probanden geringere Leistungen als die männlichen. Die HF während moderater und intensiver Belastung wurde nicht von der Rasse und dem Geschlecht des Testers oder der Beziehung zwischen Tester und Proband beeinflusst. Bei der Zeit bis zur Erschöpfung trainierten weiße weibliche Probanden (WFS) länger, wenn sie von einer Frau getestet wurden, während schwarze weibliche Probanden (BFS) eine längere Gesamtzeit mit männlichen Testern hatten. Es traten signifikante Interaktionen für die HF in Ruhe und zu verschiedenen Zeitpunkten während leichter Arbeit in beiden Studien auf. Es gab auch signifikante Interaktionen für RPE in verschiedenen Phasen leichter, moderater und intensiver Belastung in beiden Studien. Für Probanden, die nicht an Belastungstests gewöhnt sind, scheinen die Auswirkungen der Rasse und des Geschlechts des Testers sowie der Beziehung zwischen Tester und Proband in Ruhe und während leichter Arbeit überwiegen. Weniger Effekte werden während moderater und intensiver Arbeit beobachtet. Viele der Ergebnisse in diesen Studien entsprechen gesellschaftlichen Rollen und Erwartungen an Männer und Frauen, Schwarze und Weiße. Eine konsistente Testumgebung kann den Einfluss von extrinsischen Testvariablen minimieren. Schlüsselwörter: Testumgebung, Experimentatoreffekte, wahrgenommene Belastung.
Bubb et al. (Sun) beschäftigten sich mit dieser Frage.
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