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Zusammenfassung Die Inversion und Interpretation von Daten der elektrischen Widerstandstomographie (ERT) aus grobkörnigen Blöcken und eisreichen Permafrost-Standorten sind aufgrund starker Widerstandskontraste und hoher Kontaktwiderstände herausfordernd. Um zeitliche Veränderungen während der ERT-Überwachung (ERTM) zu bewerten, müssen entsprechende Inversionsartefakte von echten Untergrundänderungen getrennt werden. Bewertungsverfahren dienen der Analyse eines ERTM-Datensatzes aus einem Gletscher, einschließlich synthetischer Modellierung, der Tiefe der Untersuchungsindex-Technik und dem sogenannten Auflösungsmatrixansatz. Die Anwendung dieser Methoden führte Schritt für Schritt zur Identifizierung unzuverlässiger Modellregionen und somit zur Verbesserung der Interpretation zeitlicher Widerstandsänderungen. Ein wichtiges Ergebnis ist, dass Widerstandswerte von Modellregionen mit starken Widerstandskontrasten und hochwiderstandsfähigen Merkmalen im Allgemeinen von kritischer Zuverlässigkeit sind und Widerstandsänderungen innerhalb oder unterhalb des Eiskerns eines Gletschers daher nicht als Permafrostsignal interpretiert werden sollten. Im Gegensatz dazu sind langfristige Degradationsphänomene in Bezug auf die Erwärmung von massivem Grundwasser an der Permafrostgrenze mittels ERTM nachweisbar. Copyright © 2009 John Wiley & Sons, Ltd.
Hilbich et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.