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ZIELE: Es gilt als Tatsache, dass informelle soziale Aktivitäten das Wohlbefinden im Alter fördern, unabhängig davon, ob sie mit Freunden oder Familienmitgliedern durchgeführt werden. Grundlegende Unterschiede in der Beziehungsqualität zwischen Familienmitgliedern (verpflichtend) und Freunden (freiwillig) deuten jedoch auf differenzielle Effekte auf das Wohlbefinden hin. Darüber hinaus deuten altersbedingte Veränderungen in Netzwerken auf altersdifferenzielle Effekte sozialer Aktivitäten auf das Wohlbefinden hin, da ältere Erwachsene emotional schädliche Beziehungen beenden. METHODE: Längsschnittliche repräsentative nationale Umfrage mit Erwachsenen mittleren Alters (n = 2.830) und älteren Erwachsenen (n = 2.032). Altersdifferenzielle Effekte von Aktivitäten mit Familienmitgliedern und Freunden auf Veränderungen in der Lebenszufriedenheit, positiven Affekt (PA) und negativen Affekt (NA) wurden in latenten Veränderungspunkt-Modellen untersucht. ERGEBNISSE: In der Gruppe der mittleren Altersklasse erhöhten Aktivitäten mit Freunden und Familien den PA und die Lebenszufriedenheit und standen in keinem Zusammenhang mit dem NA. In der älteren Altersgruppe erhöhten Familienaktivitäten sowohl PA als auch NA und standen in keinem Zusammenhang mit Veränderungen in der Lebenszufriedenheit, während Aktivitäten mit Freunden den PA und die Lebenszufriedenheit erhöhten und den NA verringerten. DISKUSSION: Soziale Aktivitäten beeinflussen unterschiedliche Facetten des Wohlbefindens unterschiedlich. Diese Assoziationen ändern sich mit dem Alter. Bei älteren Erwachsenen könnten die Effekte sozialer Aktivitäten mit Freunden wichtiger werden und als Puffer gegen die negativen Auswirkungen des Alterns wirken.
Huxhold et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.