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Die Effekte der Reaktionszeit auf die Aufgaberegel-Kongruenz (RT-TRCEs) spiegeln schnellere Reaktionen auf Stimuli wider, für die die konkurrierenden Aufgaberegeln die gleiche richtige Antwort angeben, im Vergleich zu Stimuli, die widersprüchliche Antworten anzeigen. Die Autoren testeten die Hypothese, dass RT-TRCE aktiviierte überlernte Antwortkategoriekodierungen im Langzeitgedächtnis widerspiegelt (z. B. hoch oder links). Die Ergebnisse unterstützen die Hypothese, indem sie zeigen, dass (a) RT-TRCE bei Aufgaben, für die es vorher keine Antwortkodierungen gab, nicht vorhanden war, (b) RT-TRCE nach dem Üben dieser Aufgaben vorhanden war und (c) diese Übungseffekte nur festgestellt wurden, wenn die Aufgaben die Bildung abstrakter Antwortkategoriekodierungen erlaubten. Der Anstieg der RT-TRCEs mit der Reaktionsverzögerung, der nur bei vertrauten Aufgaben festgestellt wurde, deutet darauf hin, dass die abstrakten Antwortkategoriekodierungen in diesen Fällen verbal oder linguistisch sein könnten. Die Ergebnisse werden im Zusammenhang mit Theorien zum Aufgabenwechsel und präfrontalen Funktionen diskutiert.
Meiran et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.