Key points are not available for this paper at this time.
ZUSAMMENFASSUNG Die kapitalistischen und sozialistischen Gesellschaften des zwanzigsten Jahrhunderts wiesen Unternehmen unterschiedliche Rollen innerhalb ihrer Wirtschaftssysteme zu. Unternehmen, die sich von sozialistischen zu Marktwirtschaften wandeln, stehen somit vor grundlegenden organisatorischen Umstrukturierungen. Viele ehemalige staatlich geführte Unternehmen in den Übergangswirtschaften Mittel- und Osteuropas sind bei dieser Aufgabe gescheitert. Diese Unternehmen verfolgten hauptsächlich defensive Schrumpfungsstrategien, anstatt strategische Umstrukturierungen, als Folge sowohl interner als auch externer Einschränkungen bei den Umstrukturierungsstrategien. Aufbauend auf den Theorien des organisatorischen Lernens und der ressourcenbasierten Ansätze analysieren wir die Strategien, die dem Management in privatisierten, ehemaligen staatlich geführten Unternehmen in Übergangswirtschaften zur Verfügung stehen, um ihre Organisation umzugestalten. Sowohl interne Kräfte, die den Umstrukturierungsprozess fördern oder behindern, als auch externe Einschränkungen, die im Übergangskontext entstehen, werden untersucht. Ein Modell und testbare Hypothesen werden entwickelt, die die Leistung nach der Privatisierung erklären. Die Implikationen unserer Forschung deuten darauf hin, wie Unternehmen ihre Ressourcenbasis verwalten und entwickeln sollten, um zu wettbewerbsfähigen Unternehmen zu transformieren.
Uhlenbruck et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.