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Warum gibt es in einigen Ländern mehr Kriminalität und Gewalt als in anderen? Und warum nimmt die Gewaltkriminalität weltweit so schnell zu? Welche Personengruppen sind am stärksten von verschiedenen Arten von Kriminalität bedroht? Welche Beweise haben wir dafür, dass es "Kriminalitätswellen" gibt? Führt Armut zu hohen Raten von Gewaltkriminalität? Oder ist es das Einkommensungleichgewicht? Sollte die Verringerung von Kriminalität zur Liste der Vorteile wirtschaftlicher Reformen hinzugefügt werden, die ein nachhaltiges Wachstum generieren? Verschärft die prozyklische Natur der öffentlichen Ausgaben in den meisten Entwicklungsländern die Kriminalitätswellen? Ist Bildung der Schlüssel zur Lösung des Kriminalitätsproblems? Wie effektiv ist die Polizeipräsenz im Kampf gegen die Kriminalität? Vertrauen die Menschen der Polizei und der Justiz? Sind kulturelle und soziologische Faktoren übergeordnete Faktoren der Kriminalitätsraten? Oder stehen sie wirtschaftlichen Kräften nach? Insbesondere, was macht Lateinamerika zu einer der kriminalitätsanfälligsten Regionen der Welt? Diese Fragen sind von vitaler Bedeutung für politische Entscheidungsträger. Obwohl wir keine definitiven Antworten auf all diese Fragen geben können, sollte dieses Papier dazu beitragen, sie besser zu verstehen und sich ihren Lösungen zu nähern.
Fajnzylber et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
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