Key points are not available for this paper at this time.
Die Risikoabschätzung wird häufig als das Gebiet der physikalischen und biologischen Wissenschaften angesehen, während Sozialwissenschaftler sich stattdessen auf Risikomanagement und Kommunikation konzentrieren. Diese Trennung ist nicht notwendig und kann zu Fehlern in der Risikoabschätzung führen. Die Einbeziehung sozialwissenschaftlicher Perspektiven ist erforderlich, um genauere Berechnungen von Risikofolgen und Wahrscheinlichkeiten anzustellen sowie potenzielle Verzerrungen zu identifizieren, die durch bestimmte Risikoabschätzungsverfahren entstehen, und um öffentliche Reaktionen auf Risiken zu analysieren und zu erklären. Darüber hinaus deuten die Ergebnisse darauf hin, dass die Dichotomie zwischen „tatsächlichem“ und „wahrgenommenem“ Risiko weniger „real“ ist, als oft angenommen wird, insbesondere in Fällen, die umstrittene Technologien betreffen.
William R. Freudenburg (Fri,) untersuchte diese Frage.